| Familienfahrt 2009 (Heinrich) |
| Samstag, den 20. Juni 2009 um 08:03 Uhr |
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Familienfahrt auf der Ems
27 KGW-ler und Gäste, darunter 11 Kinder, trafen sich am Samstag, Mittag zur diesjährigen Familienfahrt auf einem Campingplatz nahe Telgte. Hier bauten sie bei feinstem Wetter Zelte, Tisch und Bänke direkt am Ufer der Ems auf und machten sich dann gemeinsam auf den Weg zum Start in Warendorf. Für manche war es der erste Versuch im Boot, aber der Fluss bot hier ausreichend Muße, sich mit den kippeligen Gegebenheiten vertraut zu machen. Erste kleine Sohlschwellen gaben weitere Sicherheit und sorgten auch bei den Kindern in zwei Kanadiern für Begeisterung.
Nach 14 km in knapp 3 Stunden wieder am Campingplatz war dann „Freizeit“: Gegend erkunden, Fußball spielen, im Fluss schwimmen, Klönschnack bei einer Flasche Bier und wonach der Sinn sonst so stand. Allein die sanitären Verhältnisse – als 50er-Jahre-Standard angekündigt – waren wirklich dürftig, so dass bereitliegende Duschmarken nur zögerlich genutzt wurden. Und die Nachbarn erwiesen sich leider als ziemlich laut und ausdauernd. Nach gemeinsamem Frühstück im Sonnenschein ging die Fahrt am Sonntag unterhalb eines Wehres in Telgte weiter. Ab hier folgt der Fluss in vielen Schleifen noch einem ursprünglichen Bett, fließt zügig über hellen, sandigen Grund, auf dem Fische vorbeieilen. Ufer und Gebüsch rücken oft eng zusammen, umgestürztes Gehölz verengt das Fahrwasser, vom Wasser freigelegte Baumwurzeln
Zwar konnte die Schülermannschaft im „Tölpel“ mit ihrem Fahrtenlied „Tuff, tuff, tuff, jetzt geh’n wir in den Zoo …“* die Stimmung noch eine Zeit lang hoch halten und zeigen, was sie auf der Fahrt gelernt hatten, aber dem einen oder anderen fehlte unter diesen Umständen auch die passende Kleidung. So war dann doch kaum einer traurig, als die Fahrt auf dem Wasser nach weiteren 15 km kurz vor dem Dortmund-Ems-Kanal zu Ende war.Autos nachholen, Boote aufladen, nach Hause fahren, alles abladen und verstauen – schließlich war es doch Sonntag Abend, als die eigene Dusche und das gewohnte Bett wieder in greifbare Nähe rückten. |